5 Tricks für warme Winterkleidung

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Ein ganz großer Nachteil während der winterlichen Jahreszeit ist die besonders starke Einschränkung der Kleidungsauswahl. Besonders in den kalten Regionen und in höheren Lagen sieht das alltägliche Outfit oft ein wenig zu bepackt aus. Doch was tun, wenn Man(n) als Büroangestellter nicht wie ein Eskimo aussehen möchte?

Damit das nicht passiert, habe ich 5 wertvolle Tipps gesammelt, wie du warm und trotzdem stilvoll durch den Winter kommst.

1. Extremitäten schützen

Besonders an Füßen und Händen beginnt der Unterkühlungsprozess am schnellsten. Besonders bei Schneefall frieren die Zehnspitzen und Finger am schnellsten ein. Samt der Nase sind das die Organe, welche am ehesten vor der Kälte zu schützen sind.

Richtiges Schuhwerk

Meine Mutter predigte schon vor über 15 Jahren über die wichtige Bedeutung von solidem Schuhwerk – nicht nur im Winter. Deshalb sind Schuhe das einzige Kleidungsstück, an welchem ich bislang noch nie gemausert habe. Zurecht, denn im Winter ist eine stabile Sohle der Anfang und das Ende.

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Darüber hinaus sollten Winterschuhe immer eine halbe Größe größer gekauft werden. Nein, nicht damit die dicken Wollsocken da noch hinein passen, sondern damit der Fuß im Schuh noch Bewegungsfreiheit hat und die „freien“ Räume im Schuh zur Thermoisolation dienen. Alternativ zieht man die Schnürung einfach nicht so fest.

Hotspots schützen

Mit Hotspots meine ich konkret Handgelenke und Knöchel. Aus einem mir unbekannten Grund haben Handgelenke und Fußgelenke einen besonderen Effekt auf die Temperatur der Extremitäten, was vermutlich auf die Durchblutung zurück zu führen ist.

In einem Selbsttest hat sich der Effekt bestätigt: Sind die Gelenke an Händen und Füßen gut vor Kälte geschützt, bleiben die Extremitäten länger warm. Im Büroalltag lässt sich dies etwa mit Armwärmern für Radfahrer umsetzen. Diese gibt es in den verschiedenen Farben, sodass sie unter einem Hemd in weißer Farbe nicht auffallen (mehr s. Thermowäsche)

2. Schwitzen vermeiden

So blöd es auch klingt, aber Schweiß fördert besonders stark den Wärmeverlust des Körpers. Ist die Haut feucht oder nass, ist sie extrem kälteanfällig. Deshalb ist es wichtig hektische oder körperlich anstrengende Bewegung zu vermeiden, in Stresssituationen cool zu bleiben und die körperliche Belastbarkeit beim Sport zu trainieren. Das mindert langfristig schnelles Schwitzen.

Tipp: Immer ein Ersatzpaar Socken mit dabei haben. Sind die Socken nass geworden, ist meist der ganze Tag im Eimer. Ähnliches gilt für Handschuhe. Wer kein zweites Paar mitschleppen möchte, zieht seine Handschuhe nur dann, und nur dann, an wenn die Hände wirklich kalt sind. Sobald die Hände in den Handschuhen zu schwitzen beginnen, sollten diese unverzüglich ausgezogen werden.

Flüssigkeit bei Kälte ist also kontraproduktiv. Deshalb ist es im Winter bei eisigen Temperaturen tabu seine Finger durch anhauchen aufzuwärmen. Dabei entsteht ein dünner Feuchtigkeitsfilm, der die Finger noch schneller frieren lässt. Stattdessen die Finger lieber unter die Achseln klemmen oder in die Hosentaschen stecken. Dort werden Sie langsam aber sicher von der Körperwärme entfrostet.

3. Körperenge Kleidung vermeiden

Besonders wenn es sich um Baumwollstoffe handelt, sollte auf besonders körperenge Kleidung verzichtet werden. Das bedeutet nicht, dass man sich als Kartoffelsack geben muss, sondern besonders in den Achselpartien auf ausreichend Freiraum achtet.

Besonders bei der Wahl der Oberkörperbekleidung ist darauf zu achten, dass diese nicht zu eng auf der Haut aufliegt. Andernfalls beginnen erneut die Schweißporen kühlende Flüssigkeit nach Außen ab zu geben, was ja bekanntlich zu einem enormen Wärmeverlust der Körpertemperatur führt.

4. Thermowäsche

Zur Thermowäsche greife ich besonders gerne bei Temperatur unter 0°C. Ursprünglich für Sportler entwickelt, hat sich die Thermowäsche im winterlichen Alltag sehr gut bewährt.

Die Wäsche sorgt für einen reibungslosen Abfluss von gebildeten Schweiß nach Außen ab. Sie kann in geschlossenen Einrichtungen aber durchaus zur Belastung werden, da in der Wäsche schnell die Körpertemperatur steigt. Dennoch greife ich sehr gerne  bei der Sockenauswahl zu besagten Kleidungsstücken oder setze die enge Jogginghose als Unterhose ein.

Das klingt jetzt alles ein wenig abgehoben, funktioniert aber wirklich hervorragend.

5. In Bewegung bleiben

Bewegung? Sollte ich das im Winter nicht umbedingt vermeiden? Ja genau, aber sobald einen die Kälte am Arbeitsplatz hat – und die Möglichkeiten gegben sind – setze ich am liebsten zu einem kleinen Spaziergang an. Sei es zum Drucker, zu meinem Kollegen, in die Kantine oder in Pause einmal um den Block. Das entspannt, der Kreislauf kommt ein wenig in Bewegung und das Blut fließt wieder durch die Bahnen.

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Ein sehr häufig auftretendes Problem sind die kalten Füße am Arbeitsplatz. Besonders wenn der Boden sehr kalt sein kann, frieren einem sehr häufig die Zehen ab. Dabei dann einfach mit allen Zehen innerhalb der Schuhe (s. unter richtiges Schuhwerk – Raum im Schuh) seinen Lieblingssong (geräuschlos) trommeln.

Fazit.

Der Winter ist eine sehr schöne Jahreszeit, jedoch mit gewissen Herausforderungen. Diese sind aber mit dem richtigen Wissen problemlos zu meistern. Im schlimmsten Notfall bleibt noch das Heißgetränk wie Glühwein oder Kaffee zum Aufwärmen.

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